Documenta14

Im Juli verbrachte ich 4 Tage in Kassel um die Stadt kennenzulernen und mir die diesjährige Documenta anzuschauen. Am ersten Tag konnte ich viel zeichnen, da wir noch keine Karten für die Museen hatten. Wir fuhren mit den Rädern durch die Stadt und waren von den vielen unterschiedlichen Ausstellungsorten, die weit verstreut lagen, total begeistert. Gerade die kleineren Orte, der Unicampus und die alte Post beeindruckten mich. Das Aufgreifen des Mordes an Halit Yosgat durch eine Rekonstrution der Tat von Forensic Architecture fand ich sehr gut und wichtig. Zwei Kunstwerke mit Bezug zum Urban Sketching waren zum einen die Nassibs Bakery von Mounira Al Solh, wo sie Portraits von Geflüchteten zeigt, die sie während eines Interviews mit ihnen gezeichnet hat. Ein anderer Künstler Abel Rodríguez zeigt botanische Zeichnungen aus dem Amazonasbecken. Zwar sind sie nicht vor Ort entstanden, aber dokumentieren gut den Istzustand zu unterschiedlichen Jahreszeiten und dienen den Biologen dort als Grundlage.

2 comments

  1. Liebe Clara,
    wundervolle Sketches von Kassel und der Dokumenta hast du da eingefangen. Ich wohne in der Nähe und mag die Stadt am liebsten, wenn Dokumenta ist. Danke für die Einblicke und deine Perspektive.
    LG Ute

    • Liebe Ute, zwar war ich schon früher auf der Documenta, aber erst 2017 habe ich einen umfangreicheren Blick auf die Stadt bekommen. Es war wunderbar durch die Stadt zu radeln. Unsere Unterkünfte(Sanders Haus und Fenster zum Hof) werden von so tollen Menschen geleitet, dass die Tage in Kassel ein Highlight des letzten Jahren waren.

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